Freiberg Infos
Grußwort des Oberbürgermeisters Bernd-Erwin Schramm
„Tradition trifft Fortschritt“ – ist ein treffendes Motto für eine Begegnung von Wirtschaftsvertretern in einer Stadt, die viele Jahre den Titel „Bergstadt“ trug und die sich heute „Universitätsstadt Freiberg“ nennen kann. Ich betrachte dies analog zu dem Slogan unserer Stadt „Vom Silber zum Silizium“. Es schlägt den Spannungsbogen von der bergbaulichen Vergangenheit hin zu dem modernen, zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort mit überregionaler Ausstrahlung. Aus über 800 Jahren Bergbau- und Hüttentradition und der Bildung der ersten Montanakademie der Welt erwuchs ein fundamentales Wissen, von dem wir noch heute profitieren.
Im Mittelpunkt der Konferenz werden die erneuerbaren Energien stehen. In Freiberg hat sich mit der TU BA Freiberg eine Bildungseinrichtung angesiedelt, in der neue Energien zu einer der vier Hauptsäulen der Ausbildung gehören. Das besondere, fast einmalige Profil einer technischen Universität sichert der Bergakademie als „Ressourcenuniversität“ gegenwärtig einen Wettbewerbsvorteil in der sonst oft austauschbaren Hochschul- und Universitätslandschaft, denn die Entwicklung im Rohstoff- und Energiebereich bietet einmalige Chancen, ihr traditionelles Profil mit den Säulen Geo/Material/Energie/Umwelt in ganzer Breite auszubauen.
Auch die Wirtschaft vor Ort profitiert von dem Potenzial der Bergakademie. Ein vielfältiger Branchenmix, in dem die Halbleiterindustrie die führende Position einnimmt, prägt den Standort Freiberg. Im Bereich der „neuen“ Energien ist Freiberg sehr gut aufgestellt und gilt u. a. als Solarhauptstadt Ostdeutschlands. Doch auch die Goethermie mit ihren vielfältigen Möglichkeiten ist auf dem Vormarsch.
Als Gast von Freiberg werden Sie den mittelalterlichen Stadtkern genau so schätzen, wie das reiche Kulturangebot der Stadt. Im Besucherbergwerk „Himmelfahrt Fundgrube“ kann der Gast nachvollziehen, wie schwer es unsere Vorfahren hatten, das Silber zu gewinnen. Im Stadt- und Bergbaumuseum ist die Geschichte nacherlebbar gestaltet und die Konzerte an der Silbermannorgel des Freiberger Doms gehören für Musikliebhaber aus aller Welt zu Klangerlebnissen höchster Güte. Stolz ist der Freiberger auch auf „sein“ Theater, das zu den ältesten der Welt gehört, das ununterbrochen bespielt wurde. Besonders stolz sind wir Freiberger auf unser saniertes Schloss Freudenstein, in dem sich der Besucher auf eine faszinierende Reise durch die Welt der Minerale in der „terra mineralia“– der weltgrößten Mineraliensammlung – begeben kann.
Der 20. Geburtstag der Wirtschaftsjunioren Freiberg ist ein guter Grund, die Mitteldeutsche Regionalkonferenz im Jahre 2010 erneut in die Universitätsstadt Freiberg zu holen. Ich freue mich auf dieses Ereignis und wünsche mir, dass möglichst viele Unternehmer der Einladung folgen, um ein spannendes Programm zu genießen und unsere Stadt mit ihren zahlreichen Facetten kennen zu lernen.
Als Schirmherr der Konferenz möchte ich Sie ermuntern, diese Veranstaltung zum Dialog und zum effektiven Austausch zu nutzen. Es ist mir ein besonderes Anliegen vor allem junge und kluge Köpfe mit innovativen Ideen zu unterstützen.
Unter dieser Prämisse sieht sich die Universitätsstadt Freiberg nicht nur als interessante Kulisse für die Austragung der Regionalkonferenz der Wirtschaftsjunioren, sondern auch als Plattform und Partner der hiesigen Wirtschaft und wir freuen uns, junge Wirtschaftsunternehmer in unserer Universitätsstadt begrüßen zu können.
Glück auf!
Bernd-Erwin Schramm
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Freiberg
Wirtschaftsjunjoren Freiberg e.V.
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